FILM WAHNSINN (GER 1919)

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    Wahnsinn (1919)

DATA SHEET



WAHNSINN
INSANITY
LA FOLIE

Directed by: Conrad Veidt.
Written by: Margarete Lindau-Schulz, Hermann Fellner
(from a novella by Kurt Münzer).
Production company: Veidt-Film, Berlin.
Photography: Carl Hoffmann or Karl Freund?
Set design: Willi A. Herrmann.
Cast: Conrad Veidt (Lorenzen, a banker),
Reinhold Schünzel (Jörges, executive secretary),
Grit Hegesa (Marion Cavello, a dancer),
Gussy Holl (girl from the second-hand shop),
Heinrich Peer.
Studio / Locations: Zoo-Atelier, Berlin.
Première: 15 Oct 1919, Marmorhaus, Berlin.
Censorship data: Berlin 1919 (no. 43414), 5 acts, 1662 m, prohibited for children.
Berlin 1921 (no. 4281), 5 acts, 1482 m, Uckerfilm, Berlin, prohibited for children.



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ABSTRACT



Conrad Veidt is directing and starring in this pre CALIGARI film about a man going mad.




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PLOT



Wahnsinn
Gussy Holl -- Veidt-Film


Friedrich Lorenzen, ein Sonderling, der die Menschen meidet, unternimmt auf Anraten seines Arztes eine Weltreise, damit andere Menschen und Gegenden ihm andere Gedanken bringen.

Sein Reiseauto stößt eines Tages auf Zigeuner, und er läßt sich wahrsagen: "Eine Truhe wird Dir das höchste irdische Glück -- aber auch den Tod bringen. -- Suche die Truhe!" --

Der Befehl: Suche die Truhe! -- -- wird ihm zur fixen Idee. -- Wieder durchrast er im Auto die Lande. Ueberall sucht er die Truhe. Oft glaubt er sie gefunden zu haben. In Visionen erblickt er die Truhe. Neben ihr steht stets ein schönes junges Mädchen. Nirgends hat er Ruhe. Rastlos irrt er umher und -- sucht. Wahnsinn! -- Er findet Gassen, Häuser und Straßen nicht wieder, alles ist in Nichts verflossen. --

Auf der Heimfahrt bietet ihm ein junger Ausrufer Sachen feil, unter anderem einen seltsam geformten [p. 51:] Schlüssel. Sein Gesicht wird starr, er trägt die Züge jenes Mädchens, das ihm immerfort in seinen Visionen erscheint. Mit magischer Gewalt zwingt es ihn, den Schlüssel zu kaufen. --

Wieder daheim. -- Seine Diener sind mit dem Ordnen seiner unterwegs gekauften Sachen beschäftigt. Nichts bereitet ihm Freude. Da fällt sein Blick plötzlich auf einen Brief.

"-- -- -- ich kenne Sie als kunstsinnigen Herrn und sende Ihnen außer den gekauften Sachen ein kostbares Stück -- eine seltene Truhe. Leider ist der Schlüssel abhanden gekommen -- -- --"

Die Truhe! -- Er springt auf und fragt die Diener nach der Truhe. Der Schlüssel paßt. Fassungslos sinkt er zusammen, um zu erkennen, daß es ein Seelenmysterium geben müsse. Von nun an wechselt seine Stimmung zwischen Freude, daß ihm die Truhe das höchste Glück erschließen wird, und tieftrauriger Resignation, daß seine Stunden gezählt sind. -- Als er die Truhe öffnet, prallt er zurück: gleich einer Geistererscheinung entsteigt das Mädchen dem Sarge. Er preßt es an sich, er will sie küssen, da starrt ihm die grinsende Zigeunerin ins Gesicht. -- Er läuft davon, von den schrecklichsten Qualen gepeinigt. -- Die Prophezeiung erfüllt sich. -- Drei Nächte waren ihm noch beschieden -- drei selige Nächte, in denen er sein ganzes Leben nochmal durchleben durfte. Seine Kindlichkeit, die junge Liebe. -- Dann naht der düstere Geselle, der Tod, nicht friedlich, wie er oftmals kommt -- in grauenvoller Umarmung zieht er ihn zu sich in das schwarze Nichts. -- Der treulose Freund wurde das Werkzeug, durch dessen Hand er alles verlor, Liebe, Glück und Leben. --

Erste Internationale Film-Zeitung (Berlin) vol. 13, no. 40, 11 Oct 1919, p. 50-51 [film description according to press release of the production company].


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REVIEWS



Anonymous
Wahnsinn


Im Marmorhaus begegnet man Konrad Veidt in seinem Starfilm "Wahnsinn", der seine starken filmdramatischen Talente zeigt. Reinhold Schünzel und die rassige, im Film scharf zeichnende Tänzerin Grit Hegesa geben starke eigene Leistungen. In einer kleinen Rolle zeigt sich die charmante Gussy Holl.

Berliner Tageblatt vol. 48, no. 494, 19 Oct 1919 (early edition)

Dr. J. B. [J. Brandt]
"Wahnsinn".
Marmorhaus.


Der Film "Wahnsinn" mit Conradt Veidt mußte kommen: er lag sozusagen in der Luft. Dieses schmale, kantige, fast transparente Gesicht, die unheimlich ausdrucksvollen Augen, die in Szenen der seelischen Depression in dunkler Glut unstet loderten, drängten zur vollen dramatischen Auswertung in einem Film der krankhaft verirrten Psyche. Margarethe Lindau-Schulz hat ihn geschrieben, Veidt war sein eigener Regisseur. Eine Zusammenarbeit von seltener, verstehender Einheitlichkeit. Es liegt etwas vom Geiste E.T.A. Hoffmanns in dieser aus Realem und Spukhaftem gemischten Phantasie, etwas von seiner halb skurrilen, halb schauerlich beklemmenden Eigenart, die auch szenisch und bildhaft wirkungsvoll lebendig wird. An manchen Stellen hätte das mystische Dunkel ein wenig Aufhellung vertragen. Der Film ist ganz auf Veidt gestellt. Mit bohrender Eindringlichkeit, mit einer wunderbar verhaltenen und doch sprungbereiten Beherrschtheit der Geste, der ganzen Körperbewegung, mit der faszinierenden Ausdruckskraft seiner Augen gibt er der Hauptfigur Sinn und Form. Daß daneben Schünzel noch entscheidend in den Vordergrund zu treten vermag, ist sicher ein Beweis seiner starken Persönlichkeit. Ein Auffliegen des Kopfes, ein Zucken der Mundwinkel, ein Augenzwinkern genügt, um die Stimmung von heiterem Lachen in starres Grausen zu wandeln und im nächsten Augenblick die Spannung wieder zu lösen. Grit Hegesa in ihrer lässig-lüsternen Weibchenhaftigkeit wirkt sehr gut. Gussy Holl aber sollte dem Film fernbleiben. Es ist schade, die in ihrem Bereiche so unvergleichliche Künstlerin an einer Aufgabe zu sehen, die sich ihr trotz heißem Mühen nicht erschließen kann.

Film-Kurier (Berlin) vol. 1, no. 116, 19 Oct 1919, p. 1.

P--l. [Fritz Podehl]
"Wahnsinn".


Der erste Conrad Veidt-Film, "Wahnsinn", ist vorführungsbereit. Sein Manuskript entstammt in Anlehnung an eine Kurt Münzersche Novelle der Feder Margarete Lindau-Schulz' und bietet dem Künstler eine seltene Gelegenheit, just das zu zeigen, was seinem Wesen am meisten liegt: die mimische Wiedergabe eines dekadenten, überspannten und überreizten Mannes, den ein wenig wohlwollendes Schicksal in den Irrsinn treibt. Das Sich-Beugen unter stärkere Einflüsse, das fanatische Festhalten an fixen Ideen, die Apathie der Entspannung, all das sind Aufgaben, die gerade dieser Künstler mit seinen reichen Ausdrucksmitteln (man denke nur an das nervöse Spiel seiner Hände) vollendet zu lösen vermag. Veidt hat einen Bankier zu spielen, Bankier Lorenzen, der von seinem Prokuristen Jörges bestohlen, von seiner Geliebten Marion Cavello, einer Tänzerin, betrogen wird. Schon vorher stark überarbeitet, körperlich seinen Aufgaben kaum gewachsen, bricht er unter dem Schicksalsschlag zusammen und wird wahnsinnig. Der wohlmeinende Arzt gibt ihm den Rat, zu reisen, und blitzschnell setzt er den Vorschlag in die Tat um. Mitternacht fährt er mit seinem Auto ziellos von zu Hause fort. Eine Zigeunerin weissagt ihm aus den Linien der Hand, er würde eine Truhe finden, die sein Glück, aber auch seinen Tod bedeuten werde. Wenn irgend etwas, so hat natürlich ein Orakel unheilvollen Einfluß auf ein gestörtes Gehirn. Es beginnt eine irre Jagd nach der Truhe, wobei der Kranke in allen, denen er begegnet, die ungetreue Geliebte oder den ungetreuen Freund zu sehen glaubt. Schließlich findet er im Trödelladen einer fremden Stadt eine Truhe, deren Schlüssel fehlt und die kein Schlosser unbeschädigt zu öffnen versteht. Auf der Heimfahrt aber begegnet ihm ein Mann, der die Züge des Mädchens aus dem Althändlerladen zu tragen scheint und ihm einen seltsamen Schlüssel zum Kauf anbietet.

Kaum ist er zu Hause, so schickt er alle Diener fort, öffnet die Truhe mit dem erstandenen Schlüssel und findet in ihm das Kleid, das das Mädchen getragen hatte. Seine Nerven beruhigen sich durch Träume aus seiner glücklichen Jugend, die ihm, wie er meint, die Truhe vermittelt habe. In diesen Tagen kommt seine Geliebte in Wirklichkeit wieder. Sie hat an Jörges' Seite schlimme Zeiten verlebt. Nachdem das entwendete Geld vergeudet ist, wird sie seine Dirne, er der Zuhälter; in minderwertigen Etablissements muß sie frivole Tänze tanzen. Schließlich hält sie es nicht mehr aus und läuft fort zu Lorenzen, bei dem sie ihr besseres Selbst wiederzufinden hofft. Der alte Diener freut sich, glaubt seinen Herrn retten zu können, indem er ihm Marion wiederbringt, -- aber er erkennt sie in seinem Wahn nicht mehr.-- Jörges ist Marion auf der Spur, findet zwar sie nicht, aber den Irren, dem er zum Verhängnis wird. Er lockt ihm eine Geldkassette ab und steckt ihn, da er Lorenzen doch nicht ganz traut, in die Truhe. Er will ihn nicht töten, nur ihn für Minuten unschädlich machen; Doch das Schloß schnappt zu und so fieberhaft sich Jörges auch in aller Eile anstrengt, es ist unmöglich, es zu öffnen und so ist tatsächlich in trauriger Weise die Prophezeiung erfüllt worden: Ein großes Glück, aber auch den Tod hat dem unglücklichen Lorenzen die Truhe gebracht.

So hervorragend die Veidt'sche Leistung auch ist, so möchte man doch wünschen, den Darsteller in seiner weiteren [p. 54:] Produktion nicht dauernd mit gleichen oder ähnlichen Aufgaben betraut zu sehen, eine Befürchtung, die angesichts des vermutlichen Erfolges des vorliegenden Werkes wohl berechtigt scheint, um so mehr, als dann die Gefahr, zur Manier zu erstarren, für den Künstler sehr nahe liegt. Die Regieleistung Veidts gibt seiner Darstellungskunst nichts nach, wenn man sich auch des Eindrucks einer gewissen Einwirkung durch Leni (Prinz Kuckuck) nicht ganz erwehren kann. Wo kopiert wurde, ist jedenfalls mit Geschmack kopiert worden und auch keineswegs die Sache, sondern nur die Art. Reinhold Schünzel als Jörges, Frau Grit Hegesa als Marion Cavello (die sowohl die Mimik ihres ausdrucksvollen Gesichts als die Rhythmik ihres Körpers sprechen ließ) und Gassy-Holl als Mädchen aus dem Althändlerladen ergänzten als ein ausgezeichnetes Ensemble die Veidt'sche Darstellung auf das glücklichste.

Der Film (Berlin) vol. 4, no. 42, 19 Oct 1919, pp. 46 & 54.



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REPORTS



Anonymous
"Alkohol" [partly about "Wahnsinn", excerpt]


Es kommt mir so vor, als wenn selbst die Dekorationsarbeiter ruhig arbeiteten und verhalten, während sie da drüben den großen Treppenbau abreißen. Als wenn selbst die Hammerschläge stumpf wären. Und als wenn sie dabei in das kleine Zimmer hineinsähen, das da in einer Ecke des Zoo-Ateliers erbaut ist und dem zu dem Eindruck vollständiger Wohnlichkeit eigentlich nichts fehlt, als die vierte Wand. Es hat Teppiche, alte Bilder, eine Decke und einen richtig brennenden Kamin.

In den Sesseln sitzen zwei Frauen, die sich auf den ersten Blick überraschend ähnlich sehen, etwa wie zwei Schwestern. Sie haben die Beine übereinander geschlagen und scheinen sich zu langweilen. Jetzt erkenne ich Gussy Holl, die geistreiche, charmante Schauspielerin und Esther Hagan. Am Tisch sitzt jemand und blättert in einem Manuskript, eine hagere Figur mit einem prägnanten Gesicht, hoher Stirn, einem dünnen Mund und flackernden Augen: Conrad Veidt. Ein paar Leute sitzen noch an einem anderen Tisch, Heinrich Peer und Huch. Sie unterhalten sich, leise, gedehnt, langsam. Pause. Nitandando.

Was ist hier los? Wird hier gefilmt, oder ist hier eine Privatgesellschaft? Aber da steht ja Freund am Apparat und stellt ein. Jetzt steht Veidt langsam auf und dehnt sich, wie ein verschlafener Marabuh. Er geht am Apparat vorbei und setzt sich in den tiefen Sessel. Gussy Holl erhebt sich ebenfalls und steht schließlich neben ihm. Veidt scheint seine Umgebung vergessen zu haben. Die Holl zieht einen Zettel aus der Tasche, liest ihn, reißt die Augen auf, zerknüllt ihn und steckt ihn weg. Dann geht sie ab, setzt sich wieder hin und spielt mit ihrem Kind. Esther Hagan summt vor sich hin. Veidt wacht auf. Freund hat längst gedreht. Er wechselt die Kassetten aus. Es geht weiter.

Film-Kurier (Berlin) vol. 1, no. 103, 04 Oct 1919, p. 1.



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NOTES



Margarete Lindau-Schulz [[schrieb]] [hat] für Conrad Veidt [[einen großen phantastischen]] [ein großes phantastisches] Film[drama], betitelt "Wahnsinn", [[der demnächst aufgenommen wird]] [geschrieben. Mit den Aufnahmen wird am 1. Juli begonnen]. In den [[übrigen]] Hauptrollen: [Conrad Veidt,] Gussy Holl [, Reinhold Schünzel] und die bekannte Tänzerin Grit Hegesa.

Film-Kurier (Berlin) vol. 1, no. 17, 25 Jun 1919, p. 3
and Lichtbild-Bühne (Berlin) vol. 12, no. 26, 28 Jun 1919, p. 19
[squared brackets not in Film-Kurier, double squared brackets not in Lichtbild-Bühne].

Conrad Veidt ist mit den Aufnahmen zu einem großen Sensationsfilm, betitelt "Wahnsinn", beschäftigt. Das Manuskript stammt von Margarete Lindau-Schulz. In den Hauptrollen sind beschäftigt: Gussy Holl, Reinhold Schünzel, Grit Hegesa.

Die FilmWelt (Berlin) vol. 13, no. 25/26, 28 Jun 1919, p. 35.

[[Conrad Veidt hat mit den]] [Die] Aufnahmen zu [[seinem]] [dem] großen Sensationsfilm "Wahnsinn" von Margarete Lindau-Schulz [haben] begonnen. In den [[übrigen]] Hauptrollen sind [[erste Filmkräfte tätig]] [beschäftigt]: [Conrad Veidt,] Gussy Holl, Reinhold Schünzel, Grit Hegesa. [Regie: Conrad Veidt.]

Film-Kurier (Berlin) vol. 1, no. 24, 03 Jul 1919, p. 3.
and Lichtbild-Bühne (Berlin) vol. 12, no. 27, 05 Jul 1919, p. 33
[squared brackets not in Film-Kurier, double squared brackets not in Lichtbild-Bühne].

Der von Margarete Lindau-Schulz verfaßte große Sensationsfilm "Wahnsinn" wurde soeben an die Firma Otto Glücksmann u. Co. verkauft. In den Hauptrollen wirken mit: Conrad Veidt, Reinhold Schünzel, Grit Hegesa, Gussy Holl.

Film-Kurier (Berlin) vol. 1, no. 65, 21 Aug 1919, p. 3
and Lichtbild-Bühne (Berlin) vol. 12, no. 34, 23 Aug 1919, p. 34.

Die Isis-Film G.m.b.H. hat für die Monopolbezirke Berlin, Osten und Rheinland-Westfalen den Film "Wahnsinn", Regie und Hauptdarsteller Conrad Veidt, erworben.

Lichtbild-Bühne (Berlin) vol. 12, no. 37, 13 Sep 1919, p. 21.



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ADS



Wahnsinn ad

Lichtbild-Bühne (Berlin) vol. 12, no. 27, 05 Jul 1919, p. 112.



Wahnsinn ad

Lichtbild-Bühne (Berlin) vol. 12, no. 27, 05 Jul 1919, p. 114.



Wahnsinn ad

Lichtbild-Bühne (Berlin) vol. 12, no. 27, 05 Jul 1919, p. 116.



Wahnsinn ad

Der Film (Berlin) vol. 4, no. 38, 20 Sep 1919.



Wahnsinn ad

Der Film (Berlin) vol. 4, no. 38, 20 Sep 1919.



Wahnsinn ad

Der Film (Berlin) vol. 4, no. 39, 27 Sep 1919.



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filmhistoriker.de, edited by olaf brill.

Last update (this page): 21 Jul 2004.

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